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Afghanischer Windhund

Der Afghanische Windhund ist eine der ältesten Hunderassen der Welt und blickt auf eine 4000-jährige Geschichte zurück. Er soll sogar die Hunde als Paar auf der Arche Noah vertreten haben. Sein Ursprung liegt im…

Hunderassen 2 Min. Lesezeit 05/05/2022
Afghanischer Windhund
Afghanischer Windhund

Der Afghanische Windhund ist eine der ältesten Hunderassen der Welt und blickt auf eine 4000-jährige Geschichte zurück. Er soll sogar die Hunde als Paar auf der Arche Noah vertreten haben. Sein Ursprung liegt im Hochland am Hindukusch. Er kann außerdem bis zu den ägyptischen Pharaonen zurückverfolgt werden. Die genaue Zeit und der genaue Ort seines Ursprungs sind allerdings unbekannt.

Afghanische Windhunde wurden als Jagdhunde und Statussymbole für Könige, Stammesführer und Adelige der Königreiche in den Bergen Asiens gezüchtet. Da sie ursprünglich für die Hetzjagd auf Schakale, Gazellen und anderes Wild eingesetzt wurden, entwickelten sich die Hunde als schnell, ausdauernde und bewegliche Jäger. Ihr langes Fell eignete sich sehr gut für das kühlere Bergklima.

In Europa wurden erste Afghanische Windhunde um 1900 eingeführt. Obwohl ihre Ausfuhr bei Strafe verboten war, gelangten einige nach England. Bei ihnen handelt es sich eigentlich um gestohlene Tiere, die heimlich eingefangen und verschifft wurden.
Captain John Barff brachte 1907 den Rüden „Zardin“ nach England. Der Rüde war ein Afghanischer Windhund aus einer ausgezeichneten Zucht. Nach ihm wurde 1912 der erste Standard für die Rasse erstellt.
Major Bell Murray brachte 1920 mehrere Afghanische Windhunde nach England, mit einem völlig anderen Aussehen als „Zardin“. Diese Hunde stammten aus dem ebenen Teil Afghanistans, während „Zardin“ ein Gebirgshund war. Heute gehen alle Afghanischen Windhunde mehr oder weniger auf diese Importe zurück. Man nannte sie Steppen- oder Flachland-Afghanen oder Bell-Murray-Afghanen.
Im Jahr 1929 wurde der kleine Rüde „Sirdar of Ghazni“ aus dem Zwinger des Königs Amanulla von Afghanistan nach England gebracht. Der Rüde war ein Gebirgsafghane. Er wurde als der beste Afghane seit „Zardin“ angesehen. Er wurde von Mrs. Amps importiert und verlieh deren Zwinger seinen Namen „of Ghazni“. Seitdem spricht man vom Ghazni- oder Bergtyp.

In Deutschland wurden die ersten Afghanischen Windhunde auf einer Hundeausstellung im Jahr 1932 vorgestellt. Im selben Jahr wurde im deutschen Windhundezuchtbuch der erste Afghane eingetragen. Den ersten im deutschen Windhundezuchtbuch eingetragene Wurf fand im Jahr 1940 statt.

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