Mattis Dogs · Hunderassen

Weißer Schweizer Schäferhund

Der Weiße Schweizer Schäferhund ist auch als "Berger Blanc Suisse" bekannt. Die Rasse wurde von den Schweizern vorübergehend anerkannt. Die Wurzeln dieser Hunderasse sind jedoch internationalen Ursprungs. Vorfahren dieser Hunderasse war der Deutsche Schäferhund,…

Hunderassen 2 Min. Lesezeit 13/05/2022
Weißer Schweizer Schäferhund
Afghanischer Windhund

Der Weiße Schweizer Schäferhund ist auch als "Berger Blanc Suisse" bekannt. Die Rasse wurde von den Schweizern vorübergehend anerkannt. Die Wurzeln dieser Hunderasse sind jedoch internationalen Ursprungs. Vorfahren dieser Hunderasse war der Deutsche Schäferhund, ganz eindeutig! Es wurden einfach weiße Hunde zur Kreuzung genommen, um sich weiter fortzupflanzen. Dies geschah einst aber nicht in Deutschland, sondern in Nordamerika. Dort kam es zu wichtigen Züchtungen der Hunderasse. Ein rezessives Gen sorgt von Zeit zu Zeit für eine weiße Fellfarbe. Die weiße Fellfarbe gab es einst auch beim Deutschen Schäferhund bei manchen Würfen. Im Nationalsozialismus hatte der Deutsche Schäferhund eine große Bedeutung. Das Weiß in der Fellfarbe galt dort als Fehler. Die Zuchtverbände hielten sich nach dem 2. Weltkrieg nach wie vor an diese Vorgaben. Auch in Übersee galten die strikten Vorgaben für Deutsche Schäferhunde. Hellere Hundewelpen waren nicht erwünscht. Amerikanische Zuchtverbände legten sich jedoch auch auf weiße Hunde fest. Diese wurden auf Hundeschauen auch hergezeigt! Weiße Deutsche Schäferhunde wurden auf der ganzen Welt auf Ausstellungen gezeigt. Dies startete in den 1970ern. In den 1970ern kamen amerikanische, aber auch kanadische Weiße Deutsche Schäferhunde in die Schweiz. Die Schweiz hat diese Hunderasse im Jahre 1991 endgültig anerkannt und zwar als eigenständige Hunderasse!

Die Rasse ist heute in Europa in großer Anzahl verbreitet. Bei der Züchtung dieser nun eigenständigen Hunderasse flossen natürlich die ausgezeichneten Eigenschaften des Deutschen Schäferhundes mit ein. Die drei wichtigsten Eigenschaften, die in ihrer DNA verankert sind, heißen Mut, Treue und Intelligenz! Bei den Züchtungen und Kreuzungen wurden die besten Hunde weiter vermehrt. Die beiden Hunderassen teilen sich eine gleiche Krankheitsanfälligkeit: Gelenkbeschwerden. Dies resultiert aus ihrer fast identischen Genpool-Abstammung. Die Augenränder und die Lefzen sind meist sehr dunkel. So wurden die Hunde gezüchtet, denn der Kontrast zum weißen Fell hebt sich so stark ab.

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